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• Arena, Training & Wettkämpfe

in Informationen 26.09.2020 23:15
von Moirae | 247 Beiträge
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ARENA, TRAINING & WETTKÄMPFE

Die Arena ist der zentrale Punkt des Camps. Hier lernen die Halbgötter alles, was das Leben als Kind eines Gottes beinhält und was es braucht, um als solches in der Welt zurechtzukommen. Die meisten Halbgötter treten in das Training ein sobald sie ihr 15. Lebensjahr erreicht haben (also meist, sobald sie ins Camp kommen), selten sind sie älter. Es gibt neben der Arena im Camp auch eine große Arena in Athen, die das ursprüngliche Lager für Halbgötter darstellte. Heute finden in dieser Arena nur noch die jährlichen "Olympischen Spiele" statt, die all jene Halbgötter auf ihr Können und ihre erlernten Fähigkeiten testen, die interessiert sind und ihre Abschlussprüfung in ihrer Camp-Arena erfolgreich absolviert und ihr 18. Lebensjahr bereits erreicht haben.
In der Arena des Camps werden die Halbgötter in drei verschiedenen Disziplinen unterwiesen - Wissen, Fähigkeiten und Kampf. Teilweise zeichnen sich manche Halbgötter in einer bestimmten Disziplin besonders aus, da sie durch ihr göttliches Elternteil und die damit verbundenen Kräfte bestimmte Vorteile haben, die sie in der jeweiligen Disziplin weiterbringen können, jedoch wird darauf geachtet, alle Halbgötter in allen Disziplinen entsprechend ihres Könnens und ihrer individuellen Talente zu fördern. Das Training wird durch Mentoren geführt. Diese sind selbst ältere Halbgötter, die bereits in dem Camp leben und Erfahrungen und Fähigkeiten gesammelt haben, die sie an ihre Schüler weitergeben können. Mentoren müssen, bevor sie diese Tätigkeit übernehmen, eine sechsmonatige Ausbildung absolvieren, außerdem haben sie neben ihrer Mentortätigkeit häufig auch normale Berufe innerhalb des Camps. Soweit es geht wird darauf geachtet, vor allem im Fähigkeitenunterricht jeweils Mentoren und Schüler, die das gleiche göttliche Elternteil haben und somit auch gleiche oder ähnliche Kräfte, zusammenzubringen, um ein optimales Training zu gewährleisten. Da es einen recht großen 'Pool' an Mentoren gibt, geschieht der Unterricht bzw. wer welchen Bereich übernimmt, meist recht spontan nach den jeweiligen Qualitäten des Mentors. Im Allgemeinen sind die Mentoren für alle Schüler zuständig - ähnlich einer normalen Klassendynamik -, wobei die jeweiligen Halbgötter einer bestimmten Gottheit sich meist intensiver um ihre Halbgeschwister kümmern.
Hin und wieder lässt sich sogar der ein oder andere Gott dazu herab, seine Sprösslinge zu unterweisen, neigt dabei häufig auch dazu, Geschichten über die eigenen Erfahrungen zu erzählen und den Halbgöttern so ein noch näheres Verständnis des Wissens zu vermitteln. Götter fungieren dabei nicht direkt als 'Mentoren' so wie die Halbgötter, die als solche tätig sind, sondern unterrichten viel eher nach Lust und Laune, wenn es ihre Zeit erlaubt.
Neben dem Unterricht in der Arena haben die jungen Halbgötter auch in einer normalen Schule, die sich im Camp befindet, normalen Unterricht (Schulfächer wie Mathematik, Englisch, Naturwissenschaften), wenngleich auch dieser natürlich an die gegebenen Umstände der göttlichen Welt angepasst ist.
Während der Zeit ihrer Ausbildung leben die jungen Halbgötter in Wohngemeinschaften zusammen, die von Mentoren und anderen Erwachsenen des Camps betreut werden. Im Grunde erfahren sie dort bereits etwas mehr Unabhängigkeit als ihnen vielleicht in der menschlichen Welt zuteilgeworden wäre. Diese Wohngemeinschaften sind dazu gedacht, den Halbgöttern schon von Anfang an das Gefühl von Gemeinschaft und Miteinander zu vermitteln, sie in die Campgemeinschaft zu integrieren und ihnen Kontakte und Anschluss zu sichern.
Unterrichtet wird in drei Gruppen: Die Archários (Anfänger), die Prochoriménos (Fortgeschrittenen) und die Apofoítisi (Abschlussklasse). Die Halbgötter werden entsprechend ihrer Kenntnisse und ihres Könnens in die jeweiligen Gruppen verteilt, nicht nach Alter oder Jahrgang. Jedoch beginnen alle Halbgötter, die mit 15 Jahren in das Camp kommen als Anfänger. Am Ende der Arenaausbildung muss eine Abschlussprüfung erfolgreich abgelegt werden.
Um für diese zugelassen zu werden, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
 • Mindestens 18 Jahre alt
 • Mindestens zwei Jahre Arenaausbildung
 • Die Abschlussprüfungen der normalen Schule müssen vorher bestanden worden sein


Die Abschlussprüfung gliedert sich in die drei von der Ausbildung bekannten Disziplinen (Wissen, Fähigkeiten, Kampf) und umfasst dabei einen ausführlichen schriftlich-theoretischen Teil, der das Wissen testet und zwei praktische Teile, die jeweils das Können im Kampf und den Umgang mit den Fähigkeiten testen. Nachdem die Abschlussprüfung bestanden wurde, wird man als volleingegliedertes Mitglied der Gesellschaft im Camp angesehen und kann sich als Erwachsener frei entfalten, d.h. sich beispielsweise einen Beruf suchen (der häufig entsprechend der Talente, die in der Arena gezeigt wurden, gewählt wird) oder aber auch, zu den Olympischen Spielen in Athen antreten.

ARCHÁRIOS
Die Archários sind die Anfänger, die "Frischlinge", die erst seit Kurzem im Camp sind und die sich erst noch in die göttliche Welt einfinden müssen, da die meisten von ihnen zuvor nichts von dieser wussten. Sie beginnen von Null, starten mit Theorieunterricht in allen Disziplinen und tasten sich dann langsam an praktische Übungen heran. Ihnen wird viel Geschichte vermittelt, außerdem beginnen sie mit ihrem Altgriechisch-Unterricht. Sie sollen die göttliche Welt kennenlernen, die Welt ihrer Eltern. Ihr Unterricht in der Arena findet immer Montags und Dienstags statt und geht an diesen Tagen bis in den Nachmittag. Mittwochs bis Freitags haben sie normalen Schulunterricht wie sie es aus der menschlichen Welt kennen.

PROCHORIMÉNOS
Die Prochoriménos (oder auch abgekürzt "Prochori" genannt) sind die Halbgötter, die in ihrem Training bereits fortgeschritten sind. Um sich zu diesen zählen zu können, braucht es meist mindestens ein Jahr, meistens aber noch mehr, damit die Fähigkeiten und Kenntnisse soweit ausgebildet sind, um bei den Fortgeschrittenen schritthalten zu können. Bei den Prochoriménos merkt man bereits deutliche Unterschiede zu den Archários. Ihr Unterricht beinhaltet wesentlich mehr Praxis. Sie werden in verschiedenen Kampftechniken unterwiesen, erlernen insbesondere den Zweikampf aber auch allgemeine Teambuildingmaßnahmen. Außerdem liegt die Konzentration noch stärker auf den Fähigkeiten. Dabei geht es nicht nur um theoretische Grundlagen, sondern auch darum, diese in der Praxis anzuwenden, die Fähigkeiten zu kontrollieren und sich in ihrer Anwendung zu steigern. Der Altgriechisch-Unterricht wird selbstverständlich ebenso fortgesetzt. Prochoriménos haben Montags und Dienstags nur noch normalen Schulunterricht, während sie von Mittwoch bis Freitag in der Arena sind.

APOFOÍTISI
Die Apofoítisi sind die Abschlussklasse in der Arena. In dieser werden die Kenntnisse und Fähigkeiten perfektioniert, Talente werden gefördert, der letzte Feinschliff wird verpasst. Alle die Teil der Apofoítisi sind, müssen mindestens zwei Jahre Training hinter sich haben, wobei es nur die allerwenigsten schaffen, ihre Fähigkeiten in nur zwei Jahren soweit zu perfektionieren, dass sie für die Abschlussklasse zugelassen werden. Die meisten sind bereits 18 Jahre alt bevor sie zu sogenannten "Apofoí" werden. Diese Schüler stehen unmittelbar vor der Abschlussprüfung (welche zweimal pro Jahr - im Mai & November stattfinden), weshalb der Unterricht intensive Vorbereitung darauf umfasst. Im Kampftraining geht es nur noch um Schönheitsfehler, die Wissenslücken sollten gefüllt sein und der Verstand geschärft. Außerdem wird - bei Bedarf - noch besonders in den verschiedenen Disziplinen der Wettkämpfe gefördert, sollte ein Schüler sich für die Olympischen Spiele qualifizieren wollen. Die Abschlussprüfungen der normalen Schule muss ein Schüler, bevor er ein Apofoí werden kann, bereits abgelegt haben. Da die Apofoí somit keinen normalen Schulunterricht mehr haben, findet das Training von Montag bis Freitag statt. Viele der Apofoí stellen sich außerdem als Tutoren für die jüngeren Schüler zur Verfügung um außerhalb des Unterrichts noch weiter mit ihnen zu üben und sich dadurch auch selbst noch weiter zu schulen.

DIE WETTKÄMPFE
Der August ist für viele Halbgötter (und auch manche Götter) der schönste Monat des Jahres. Und das nicht, weil es da vielleicht Sommer ist (zumindest, wenn man sich nicht gerade in Aetos befindet) und man deshalb schön baden gehen kann, sondern weil Anfang August die Olympischen Spiele stattfinden! Natürlich handelt es sich dabei nicht um die vierjährlich ausgetragenen Olympischen Spiele der Menschenwelt, nein, es sind Spiele für und mit Halbgöttern, in denen diese sich aneinander messen können. Jedes Jahr in der ersten Augustwoche finden sich alle teilnehmenden und interessierten Halbgötter und natürlich auch ein Großteil der Gottheiten in der alten Arena in Athen ein, welche selbstverständlich durch Zauber gut geschützt vor unerwünschten Blicken und Besuchern ist, und tragen dort Wettkämpfe in unterschiedlichsten Disziplinen aus. Jeder Halbgott, der seine Ausbildung in der Arena hinter sich gebracht und somit sein 18. Lebensjahr bereits erreicht hat, darf als sogenannter Agonistís daran teilnehmen und sich in der Disziplin, die ihm oder ihr am meisten liegt, mit Halbgöttern des anderen Camps messen. Dabei werden Halbgötter entsprechend ihrer Vorteile (durch göttliche Elternteile) und gegebenen Stärken (beispielsweise Körperbau und Kraft) in unterschiedliche Gruppen eingeteilt, um möglichst faire Wettkämpfe sicherstellen zu können. Die Spiele werden grundsätzlich als großes Fest gefeiert, das den Olympischen Spielen der Antike nachempfunden ist. Die Sieger der jeweiligen Disziplinen erfahren nicht nur große Anerkennung durch die Götter und Hochachtung von anderen Halbgöttern, sondern erhalten bei ihrer Ehrung auch besondere Preise von den Göttern. Wer in den Spielen gesiegt hat, wird im Camp gefeiert wie ein Held.

Disziplinen der Olympischen Spiele:
• Laufen (Sprint & Langstreckenlauf)
• Zweikampf (Ringen & Waffenkampf)
• Vierkampf (Waffen- & Fähigkeitenkampf)
• Bogenschießen
• Wagenrennen
• Eine Überraschungsdisziplin zum Abschluss der Spiele, bei der alle Halbgötter teilnehmen, die auch in den anderen Disziplinen dabei waren

Zur Vorbereitung auf die Spiele haben alle interessierten Teilnehmer die Möglichkeit, sich einem von der Arena des Camps angebotenen Intensivtraining zu widmen, das nicht nur Fähigkeiten auffrischen sondern auch aktiv stärken soll, um das bestmögliche aus sich herausholen zu können. Sobald sich ein Halbgott für die Spiele eingetragen hat, ist er ein sogenannter Agonistís und wird für die Zeit von Anfang Juni bis Ende August von jeglichen beruflichen Verpflichtungen freigestellt und dabei auch vom Camp finanziell unterstützt und gefördert. Ein angehender Wettkämpfer zu sein bietet zahlreiche Vorteile, jedoch sollten sich die Halbgötter bewusst sein, dass nicht nur einiges von ihnen erwartet wird (stundenlanges, tägliches Training; körperliches und geistiges Durchhaltevermögen; gute Ergebnisse; etc.), sondern dass sowohl das Intensivtraining als auch die Spiele selbst sehr gefährlich sein können und letzteres in der Vergangenheit sogar zu größeren, bleibenden Verletzungen (oder seltener sogar zum Tod) geführt hat.

Abgesehen von den Olympischen Spielen hält auch das Camp über das Jahr verteilt kleinere Übungswettkämpfe ab, die einerseits für die Schüler und andererseits natürlich auch für interessierte Freiwillige eine Chance bieten sollen, ihre Kräfte zu messen und ihr Können einzuschätzen.


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zuletzt bearbeitet 06.08.2022 13:23 | nach oben springen
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