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• Göttlicher Wegweiser

in Informationen 02.10.2020 23:08
von Moirae | 247 Beiträge
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Göttlicher Wegweiser
Der Alltag hat sich seit dem antiken Griechenland sehr verändert und auch die Götter mussten sich an den Lauf der Zeit anpassen. Dennoch gibt es grundlegende Unterschiede zum normalsterblichen Alltag. Nicht nur Götter haben sich eine ganz eigene Tagesordnung geschaffen, sondern auch Halbgötter leben nach dieser. Natürlich wird die Anpassung an die menschliche Welt nicht gänzlich außer Acht gelassen, doch wollen es sich die göttlichen Erdenbewohner nicht nehmen lassen, nach ihrem ganz eigenen System zu leben. Dies ist ein Wegweiser durch alle relevanten Angelegenheiten der irdisch-göttlichen Welt.
AETOS - DAS HALBGOTT-CAMP
Aetos, die Siedlung, oder von Einheimischen auch liebevoll einfach nur "Tos" genannt, ist das Camp für Halbgötter - gelegen in Neuseeland. Inmitten eines schönen Bergsee-Idylls ist es umgeben von saftig grünen Wiesen, zahlreichen Schafsherden und einem klaren blauen See an der Frontseite. Das Camp ist ein Zufluchtsort für Halbgötter, am dem sie nicht nur Trainieren und Lernen, mit ihren individuellen Fähigkeiten umzugehen, sondern auch ein Leben führen können, das nicht von der ständigen Gefahr, die von allen möglichen Monstren und Ungeheuern, die in der großen weiten Welt auf sie lauern, ausgeht, bestimmt wird. Hier gibt es einen Alltag in Sicherheit und unter Leuten, die genauso sind wie sie.

ARENA
Als Arena wird die göttliche Schule im Camp bezeichnet, in der die Halbgötter lernen, mit ihren Fähigkeiten umzugehen, zu kämpfen und sich theoretisches Wissen über ihre göttliche Herkunft aneignen. Zusätzlich dient die Arena für Wettkämpfe ähnlich den olympischen Spielen der Antike, in der die Halbgötter sich aneinander messen können.

ATHEN
Athen ist die Hauptstadt Griechenlands und zählt zu einem der wichtigsten Schauplätze der göttlichen Welt, denn schon vor Jahrtausenden haben sich die Götter dort unter die Sterblichen gemischt, sich teilweise selbst menschliche Existenzen aufgebaut und nehmen inwischen neben ihren göttlichen Aufgaben auch welche in der sterblichen Welt wahr.

ESSEN&TRINKEN
Grundsätzlich ernähren Götter sich am liebsten von Nektar und Ambrosia. Nektar ist dabei ein honigähnliches Getränk, das den Göttern neue Kraft und Energie schenkt, während das äußerst süß schmeckende Ambrosia als unsterblichmachende Speise dient. Dementsprechend ist es nicht erlaubt, diese Speisen an Sterbliche zu geben. Abgesehen davon sind natürlich auch Götter Genießer der allgemein bekannten Speisen und Getränke und viele von ihnen - allen voran Dionysos - lieben vor allem den Wein.

FÄHIGKEITEN
Die Götter verfügen über verschiedene Fähigkeiten, manche mehr manche weniger mächtig. Es gibt diverse Arten von Fähigkeiten, manche können die Natur bzw. ihre unmittelbare Umgebung beeinflussen, andere belaufen sich vielmehr auf psychische Auswirkungen. Diese Fähigkeiten werden von den Göttern in abgeschwächter Form an ihre Halbgottkinder weitervererbt.

GÖTTER
Götter sind unsterbliche Wesen, die verborgen vor der menschlichen Welt über diese herrschen, sich dabei aber, wie die Geschichte bereits häufig gezeigt hat, etwas zu viele Freiheiten herausnehmen. Sie verfügen über besondere Kräfte und Fähigkeiten und ihr Blut ist stärker und mächtiger als das aller anderen Lebewesen der Erde.

GÖTTLICHE WELT
Unter der göttlichen Welt wird alles verstanden, das zum Alltag von Göttern als auch Halbgöttern gehört. So gehören also sowohl Olymp und Hades als auch das Halbgottcamp zur göttlichen Welt. Außerdem wird auch Athen bzw. allgemein Griechenland und weitere Orte, die in der Antike eine Rolle spielten, zur göttlichen Welt gezählt, da diese Orte ebenfalls besondere Beachtung sowohl in der Geschichte als auch in der Gegenwart seitens der Götter und Halbgötter erfahren. An diesen Standpunkten spielt sich der Großteil des göttlichen Alltags ab.

GRIECHENLAND
In Griechenland hat alles seinen Anfang genommen. Hier sind nach wie vor zahlreiche Kultstätten der Antike zu finden, in denen die Götter offen verehrt wurden und auch heute noch ist es für die göttliche Welt von großer Wichtigkeit, schließlich beherbergt das Land nicht nur die Hauptstadt Athen sondern auch den Olymp und den Eingang zum Hades.

HADES
Als Hades - der Ort, nicht die Gottheit - wird die Unterwelt bezeichnet, in welcher alle verstorbenen Seelen ihre letzte Heimstätte finden. Diese Unterwelt ist in drei Teile gegliedert: Elysion, der Asphodeliengrund und der Tartaros. Ins Elysion kommen all die Seelen, die sich zu ihren Lebzeiten besonders positiv hervorgetan haben, während in den Tartaros genau jene geworfen werden, die sich durch Vergehen gegen die Götter auszeichneten. Der Asphodeliengrund ist der Ort mit den zahlreichsten Seelen, da hier all die Seelen ihre Ruhe finden, die weder besonders positiv noch negativ aufgefallen sind. Bewacht wird die Unterwelt vom dreiköpfigen Hund Kerberos.

HALBGÖTTER
Halbgötter sind das Ergebnis aus einer Zusammenkunft zwischen Mensch und Gott. Wenngleich sie eigentlich das Blut mit ihrem entsprechenden göttlichen Elternteil teilen, wird ihnen kaum wirkliche Bedeutung als echtes Familienmitglied gezollt, wobei dies auch von Gott zu Gott und Kind zu Kind variieren kann. Immer wieder kommt es aber vor, dass bei den gelegentlichen Besuchen der Götter im Camp Beziehungen zwischen göttlichem Elternteil und Halbgottkind aufgebaut werden können.

KREATUREN&UNGEHEUER
Kreaturen und Ungeheuer sind ein fester Bestandteil der göttlichen Welt. Kreaturen sind den Göttern und Halbgöttern meist friedlich gesinnt, helfen ihnen sogar oder verhalten sich ihnen gegenüber völlig neutral. Ungeheuer hingegen sind darauf aus, den Göttern oder vielmehr den Halbgöttern das Leben schwer zu machen. Sie sind der Grund, weshalb das Leben für Halbgötter alleine in der weiten Welt wesentlich schwerer ist als in der Gemeinschaft des Camps. Kreaturen und Ungeheuer sind grundsätzlich durch eine natürliche Tarnung vor menschlichen Augen verborgen.

MAGIE
Magie und Zauber sind wichtige Bestandteile der göttlichen Welt. Grundsätzlich besteht überall auf der Welt ein natürliches Maß an magischer Energie, welches an manchen Orten deutlich stärker ist als an anderen. Außerdem dient Magie vor allem der Tarnung vor menschlichen Augen, die nichts von der wahren Götterwelt erblicken sollen. Manche Götter, wie zum Beispiel Hekate, sind ausgiebiger im Umgang mit Magie bewandert als andere.

MENSCHEN
Früher haben die Menschen die Götter angebetet und verehrt, heute kümmern sie sich kaum mehr um die göttliche Welt oder tun sie als Märchengeschichten ab. Menschen sind sterblich und zumeist unwissend, dennoch gibt es welche, die die Aufmerksamkeit der Götter erregen und mit denen diese sich einlassen, woraus häufig halbgöttliche Kinder entstehen.

MENTOREN
Mentoren sind Halbgötter, die neu ins Camp gekommene, unerfahrene Halbgötter in die göttliche Welt einführen, sie trainieren, ihnen Wissen vermitteln, das sie in ihrem Leben als Halbgott brauchen werden und sie auch die Kontrolle über ihre Fähigkeiten lehren. Sie sind also vor allem in der Arena tätig, häufig nehmen sie jedoch nebenher auch noch eine andere, davon unabhängige Tätigkeit im Camp ein.

NACHRICHTEN
In der göttlichen Welt funktioniert das Nachrichtensystem anders als das der Normalsterblichen. Der Götterbote Hermes fungiert als Übermittler zwischen Göttern und Halbgöttern. Auch die Götterbotin Iris überbringt Nachrichten, ist dabei aber mehr für die Kommunikation unter den Göttern zuständig, allerdings übernimmt sie auch die Kontaktaufnahme zu Halbgöttern, die erst noch von ihrer wahren Herkunft erfahren müssen. Natürlich verwehren sich Götter und Halbgötter nicht vollkommen den Entwicklungen der modernen Welt, weshalb für kurze schnelle Nachrichten selbstverständlich auch elektronische Geräte verwendet werden.

OLYMP
Der Olymp ist der Herrschersitz der zwölf olympischen Götter. Von dort regiert Zeus, als Herrscher des Himmels und der göttlichen Welt. Gelegen ist dieser göttliche Ort am Gipfel des gleichnamigen Gebirges, welches das höchste ganz Griechenlands ist. Geschützt wird der Olymp durch verschiedene natürliche und bewusst gesetzte Zauber, um ungewünschte Blicke und Besucher auszusperren. Sterblichen ist es nicht erlaubt, den Olymp zu erklimmen.

OLYMPISCHE SPIELE
Zwar haben sie den gleichen Namen, doch sind die göttlichen Olympischen Spiele keineswegs mit jenen der Menschen zu vergleichen. Sie folgen einem ähnlichen Prinzip, da Wettkämpfe in verschiedenen Disziplinen stattfinden und zum Ende in einer großen Siegesfeier die Besten gekürt werden, doch dienen die Olympischen Spiele der göttlichen Welt dazu, Wettkämpfe zwischen den Halbgöttern auszutragen, sodass sie ihre Fähigkeiten und Talente unter Beweis stellen können. Die Teilnahme an den Spielen ist völlig freiwillig, wird aber meist stark bejubelt und bringt einiges an Sympathiepunkten, sowohl unter den Göttern als auch unter den restlichen Bewohnern des Camps ein.

REISEN
Göttern wird das Reisen recht einfach und bequem gemacht. Ähnlich wie mit ihrer Fähigkeit des Gestaltwandelns verhält es sich auch mit dem Ortswechsel – alles geschieht durch pure Gedankenkraft. Man muss sich lediglich an den Ort denken, an den man reisen will, et voila nach kurzer Zeit ist man da. Der Götterbote Hermes hat sich darin als der schnellste hervorgetan – wäre auch verwunderlich, wäre es anders, schließlich soll die Post ja pünktlich seinen Empfänger finden. Lediglich die Unterwelt ist von dieser schnellen Reisemöglichkeit ausgeschlossen. Da Halbgötter nicht die Fähigkeit besitzen, schnell von einem Ort zum nächsten zu reisen, werden dem Camp von Hermes Münzen zur Verfügung gestellt, mit denen sie relativ leicht hin- und herreisen können. Jede Münze hat jedoch einen zuvor festgelegten Zielort, weswegen dem Camp stets nur eine beschränkte Menge an solchen zur Verfügung stehen und es bedarf stets einer Erlaubnis, eine solche Münze zu verwenden. Um sie zu aktivieren, muss die Münze dreimal zwischen Zeige- und Mittelfinger gedreht werden. Nach der Reise verliert die Münze ihre Macht und wird zu einer normalen Drachme.

TARNUNG&SCHUTZ
Die göttliche Welt ist von der menschlichen durch besondere Zauber aber auch natürliche Magie getarnt. So sind nicht nur die verschiedenen Schauplätze vor menschlichen Augen durch speziell dafür angelegte Verwirrungszauber und Schutzbarrieren verborgen, sondern auch verschiedene 'mythologische' Kreaturen und Ungeheuer, die über eine natürliche Tarnung verfügen. Meistens verursacht diese Tarnung, dass eigentlich außergewöhnliche Erscheinungen den Menschen völlig normal und alltäglich erscheinen. Zusätzlich liegt aber auch über zahlreichen Orten der göttlichen Welt, allen voran natürlich dem Camp, aber auch Orte wie Delos, Delphi, Dodona, etc. ein natürlicher magischer Schutz, der es den Ungeheuern nicht erlaubt, sich diesen zu nähern, sodass sich vor allem Halbgötter dort in Sicherheit wähnen können.
Obwohl das Camp selbst vor den Angriffen von Monstern und Ungeheuern geschützt ist, gilt dies nicht für ihre Umgebung. Aus diesem Grund gibt es die Schutzwachen. Es handelt sich dabei um eine Gruppierung geübter und erfahrener Halbgötter, die sich zum Schutz des jeweiligen Camps verpflichtet haben. Wer der Schutzwache beitreten möchte, muss volljährig sein. Wer dieser Voraussetzung entspricht, wird einer 6 Monatigen Probezeit unterzogen, in welcher das bekannte Training aus der Arena im Punkt Kampf gegen Ungeheuer und Monster, sowie tödlicher Zweikampf, vertieft werden. Innerhalb des Camps fungieren die Schutzwachen als eine Art freiwillige Feuerwehr und Polizei. Der Kopf der jeweiligen Wachen setzt sich aus einem Kapitän, sowie dem ersten und dem zweiten Offizier zusammen. Entscheidungen werden in den meisten Fällen via Mehrheit entschlossen, können aber in äußersten Notfällen von dem Kapitän der Wache alleine getroffen werden.

WÄHRUNG
Die Drachmen erfreuen sich in der göttlichen Welt nach wie vor großer Beliebtheit. Natürlich kennt man heute auch die modernen Währungen, doch im Camp wird hauptsächlich das Währungssystem des antiken Griechenlands verwendet. Dabei ist der aus Kupfer gefertigte Chalkos (Plural: Chalkoi) die kleinste Geldeinheit und entspricht dem Wert von 1/8 Oboloi. Ein Obolus entspricht sechs Drachmen. Die Drachme ist eine aus Silber gefertigte Münze. Ein Stater wiederum sind zwei Drachmen, eine Mine 100 Drachmen und wer besonders viel Geld hat, verwendet Talente, die jeweils 60 Minen entsprechen.

WEISSAGUNGEN
Weissagungen spielen eine wichtige Rolle in der Welt der Götter und Halbgötter. So haben sie nicht selten Leben zerstört, Kriege ausgelöst oder zu Morden geführt. Vor allem den Weissagungen der Pythia zollt man besondere Achtung, da sie als das Orakel schlechthin die wichtigsten Prophezeiungen macht, auch wenn diese häufig sehr rätselhaft ausfallen können und ihre wahre Bedeutung nicht immer sofort eindeutig ist.


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zuletzt bearbeitet 06.08.2022 12:56 | nach oben springen
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