#1

My dream isn't complete without you | Dusk & Sunset ─ Astraios

in Herren 21.10.2022 23:20
von Eos | 20 Beiträge
avatar
Zugehörigkeit Anderes


I'm searching for someone...


NAME • ALTER • STANDORT • FACECLAIM

Eos • älter als die olympischen Götter • an der Quelle des Okeanos • Laura Gwyneth Butler



(GÖTTLICHE) EXISTENZ

[] Göttin der Morgenröte • [ ] Halbgott, Kind von [...] • [ ] Mensch

FÄHIGKEITEN

Eos fährt dem Sonnengott auf ihrem eigenen Pferdewagen über den Himmel voraus. Die ersten, zarten Lichtstrahlen folgen ihr, ebenso wie der unvergleichliche Duft des frühen Morgens. Sie schließt die Nacht ab und kündigt den Tag an, was ihr die Symbolik des ewigen Neubeginns vergönnt hat.
Die Sanftheit und Wärme des Sonnenaufgangs ermutigt zu neuen Ideen, Taten und Hoffnungen und birgt die nötige Kraft für den Start in einen weiteren Tag.
“Morgen früh sieht alles besser aus” sagen die Menschen demnach nicht grundlos.

Jeder Wunsch, der mit einem Neubeginn zusammenhängt, kann Eos anvertraut werden. Sie schenkt Mut und den Glauben, dass eine Veränderung etwas Gutes bewirken kann und neue Pläne Früchte tragen werden. Bei Blockaden und Unklarheiten kann sie bewusst in jedem Sinne des Wortes Licht in die Sache bringen.
Eos steht für die Gewissheit, dass auf jeden düsteren Augenblick eine positive Wendung folgen wird.
Jedoch sollte man sie freundlich um ihre Hilfe bitten. Sie hat keine Güte mehr zu verschenken.


PERSÖNLICHKEIT

Die Göttin der Morgenröte ist in ihrer Ursprünglichkeit friedvoll und sanft. Sie sieht keinen Sinn in Intrigen und Kriegstreiberei und auch wenn sie sich der Polarität des Lebens durchaus bewusst ist, versucht sie, auf seiner Sonnenseite zu wandeln.

Allerdings ist sie im Laufe der Zeit immer unglücklicher geworden. Während sich viele andere Götter nach Lust und Laune mit Menschen vergnügen und anschließend ungerührt wieder ihrer Wege ziehen, verliert die verfluchte Eos an jeden Einzelnen, auf den sie sich einlässt, ihr Herz. So ist sie zu einem fortlaufend währenden Liebeskummer verdammt und ihre erfolglosen Versuche, bei diversen Göttern Unterstützung zu finden, haben sie zu einer untypisch misstrauischen Person werden lassen.
Dabei richtet sich ihr Kummer und ihr Groll in erster Linie gegen sich selbst - und verständlicherweise auch gegen die Verantwortlichen - , denn sie schämt sich für das, was sie getan hat und weiterhin tut muss, sobald sie sich verliebt.
Sie beweint jede Nacht ihre Verluste und es heißt, ihre Tränen fallen als Tau auf die Erde.


SCHREIBSTIL

Dritte Person, perfekt.
Kein großer Fan davon, playrelevante Ereignisse im Gästebuch vorwegzunehmen - großer Fan davon, im Gästebuch Kontakte zu pflegen
Ein Hauch Glückseligkeit. Für den Bruchteil eines Augenblicks, kaum länger, als der Flügelschlag eines Insekts andauerte, hatte Eos ihn gespürt. Im Vorüberziehen war ihr in den Straßen der längst erwachten Stadt ein Gesicht aufgefallen. So sehr sie sich bemühte, jeden Morgen aufs Neue, die Welt unter ihr keines Blickes zu würdigen, indem sie ihn stoisch an den Horizont fesselte, mochte es ihr nicht immer gelingen. Glücklicherweise wirkte ihr aufgezwungenes Schicksal nicht bei jedem Sterblichen, den sie sah. Doch wenn es das tat, so wie heute, erweckte es einen Drang in ihr, der unerträglich schmerzhaft wurde, sofern sie ihm nicht nachgab.
Sie war hinabgestiegen, um dem Studenten mit den großen, mandelförmigen Augen zu folgen. Er hatte es eilig im allmorgendlichen Berufsverkehr. Routiniert bog er um Ecken in weniger besuchte Seitengassen, nur um an einer großen Kreuzung wieder in der Masse unterzutauchen. Eos musste sich bemühen, ihn nicht zu verlieren. Doch die zuschnappenden Türen einer unterirdischen Straßenbahn verschluckten ihn letztendlich - und er entkam ihrer Reichweite. Als Titanin wurde sie von den Menschen nicht gesehen, wenn sie das nicht wollte. Aber sie war auch kein Geist, der durch Fleisch und Metalle wandeln konnte, um Hindernisse zu überlisten. Sie sah durch die angelaufenen Fensterscheiben noch dabei zu, wie er dem Gang auf der Suche nach einem Sitzplatz folgte, dann setzte sich das unangenehm quietschende Gefährt in Bewegung und trug ihn von ihr fort in seinen Alltag. Es war unwahrscheinlich, dass sie ihn noch einmal wiederfinden würde. Im selben Moment rollte die erste Träne. Die unbarmherzige Gewissheit schnürte ihr die Kehle zu, als hätte sie soeben einen langjährigen Freund verloren. Als würde sie wissen, wie seine Stimme klang, wenn er liebevoll mit ihr sprach. Als würde sie überhaupt irgendetwas über ihn wissen.


Verehrt
Schon im goldenen Zeitalter der Titanen, lange bevor die Olympischen Götter ihr Unwesen auf dieser Welt trieben, verscheuchte Eos die Schatten der Nacht und ebnete damit den Weg für den Tag.
Sie ist ein unverzichtbarer Teil im ewigen Kreislauf der Veränderung. Das Bindeglied zwischen Gestern und Morgen. Traum und Erwachen. Ungewissheit und Klarheit. Die Balance zwischen Selene, dem Mond, und Helios, der Sonne - ihren Geschwistern.
Kraftvoll und dabei so unsagbar zart streckt sie ihre ‘Rosenfinger’ aus dem Ozean über den Horizont und deckt auf, was zuvor im Dunkeln verborgen gewesen war. Wer zu ihr betet, tut dies, weil er daran glaubt, dass sie die Grenzen seiner Zweifel und Ängste genauso leicht überschreitet und ihm stattdessen zu Zuversicht und neuem Mut verhilft. Ihre Morgenröte symbolisiert den Neubeginn, ebenso wie ihre ewig frische Jugend, Sinnlichkeit und einzigartige Schönheit.

So sagen es die Geschichten.

Verflucht
Sie erzählen jedoch auch von den Schattenseiten ihres Daseins. Von dem Kriegsgott Ares, seiner schönen Geliebten und den Tragödien, die sie nach sich zogen.

Ares strotzte vor Kraft, roher Gewalt und Männlichkeit. Was ihn an Eos reizte, wusste nur er selbst. Doch die sanftmütige Göttin war mit Tod und Kriegsgebrüll nicht zu begeistern. Er gefiel ihr nicht in seiner blutbeschmierten Rüstung. Das Grollen seiner Stimme gefiel ihr genauso wenig. Also legte er seinen Panzer ab und flüsterte - nur für sie. Und obgleich sie ihren Gemahl Astraios liebte, beeindruckte Eos diese ungewöhnliche Hingabe. Es weckte ihr Interesse. Und die Eifersucht der Aphrodite.
Unlängst zu der Schönsten unter den Schönen gekürt, außer jeglicher Konkurrenz stehend und weitaus mächtiger als die Titanin, ertrug diese es nicht, wie sich ihr ewiger Gespiele vor einer geringeren Göttin aufführte. Sich erniedrigte, wie sie fand. Und so verwünschte sie Eos, für alle Zeit nach hübschen Jünglingen zu suchen und sich in sie zu verlieben. Nach Sterblichen, die einer unendlichen Entität doch nur vergleichbar kurze Augenblicke der Freude bereiteten. Eine grausame Begierde. Und Eos suchte. An jedem neuen Morgen, der mit ihrer eigenen Scham darüber errötete.

Verzweifelt
Eos fand zahlreiche menschliche Liebhaber. Ihre aufgezwungene Gier beflügelte sie zu Methoden, die sie selbst anwiderten und mit Schrecken zurück ließen. Ihr war jedes Mittel recht, wenn ihr ein Sterblicher gefiel. Die bekanntesten unter ihnen waren der Jäger Orion, der von Artemis getötet wurde. Kephalos, der seine Frau durch Eos’ List eigenhändig ermordete. Ganymed, ein Prinz Trojas, den sie aus dem Schutz seiner Familie raubte und der ihr wiederum von Zeus persönlich gestohlen wurde, weil er ihn seinerseits begehrte. Und sein Bruder Tithonos, den sie, nachdem ihr bereits Ganymed und viele andere genommen worden waren, auf alle Fälle behalten wollte.
Und so wagte sie etwas wahrlich Unverschämtes, als sie Zeus um die Unsterblichkeit für Tithonos bat. Ausgerechnet ihn. Doch er war zweifellos der mächtigste aller Götter. Und ebenso grausam wie seine Tochter. Er segnete den Prinzen mit ewigem Leben, jedoch nicht mit ewiger Jugend.
Über viele Jahre sah Eos dabei zu, wie sich Tithonos’ Rücken krümmte. Ihm fielen die Haare und Zähne aus. Er wurde blind und taub. Er schrumpfte, so heißt es, bis er so klein war, dass er in eine Schachtel passte und seine Stimme so schrill wurde wie die einer Zikade. Zeus hatte sie gänzlich zum Gespött gemacht. Auf ihren eigenen Wunsch hin verbrachte Eos, die ewig frische Schönheit, ihre Existenz mit der hässlichsten, zirpenden Kreatur, die man sich vorstellen konnte.

Jedenfalls ist es das, was sie andere glauben lässt. Tatsächlich hat sie Tithonos schon vor langer Zeit erlöst. Um Unverwundbarkeit hatte sie schließlich auch nicht gebeten.
Seitdem hat sie vieles versucht, um sich und ihren Fluch zu überlisten. Nur wenig davon hat je funktioniert. Während sich viele Götter im modernen Zeitalter unter die Menschen mischen und profanen Tätigkeiten nachgehen, um sich Abwechslung zu verschaffen, wie Eos vermutet, bleibt sie ihnen fern, so gut sie es kann. Sie verweilt am Okeanos oder sonstigen göttlichen Gefilden und geht weiterhin ihrer ursprünglichen Aufgabe nach. Auf diese Weise kann ihr nur der Morgen gefährlich werden. Wenn sie über den Himmel zieht und nach hübschen jungen Männern Ausschau hält.
Wieso hat sie andere Gottheiten nicht um Hilfe bei ihrem Problem gebeten, mag man sich fragen. Darüber nachgedacht hat sie oft. Gewagt hat sie es nie. Zu häufig wurde sie schon betrogen und hintergangen. Athene, die Klügste, wüsste sicherlich einen Ausweg. Aber sie ist eitel und radikal. Hephaistos ist für seine findigen Basteleien bekannt, doch Eos befürchtet, sich in einer Falle wiederzufinden, wenn sie ihn belangt. Für nichts in der Welt würde sie Zeus erneut aufsuchen. Astraios wagt sie kaum mehr unter die Augen zu treten. Und um Aphrodite zu bitten, ihren Fluch zurück zu nehmen, ist sie selbst zu stolz. Wo war Ares, als seine Geliebte ihre Wut auslebte? Letztendlich ist ein Gott durchtriebener als der nächste. Die Morgenröte hat genügend Lektionen gelernt. Sie wird in allem wohl das Gute sehen müssen. Das kann sie angeblich doch am Besten. Und nicht selten hört sie dabei noch immer das klägliche Gezirpe ihres armen Tithonos, der sie wie ein Geist verfolgt.


Are you the one I'm looking for?


Man findet nur wenige Informationen über Astraios, also hast du umso mehr Spielraum für deine eigenen Interpretationen, bei denen ich dir auch sehr gerne brainstormend zur Seite stehe, solltest du dir dabei schwer tun

Fest steht: Als Sohn der Göttin Eurybia und des Titans Kreios bist du selbst ebenfalls ein Titan und außerdem der Vater meiner Kinder Boreas, Euros, Zephyr & Notos (den Anemoi), Stilbon, Hesperos, Pyroeis & Phainon (den Astra Planeta), Eosphoros (dem Morgenstern) und weiterer Sterne.

Streng genommen sind wir vermutlich auch heute noch verheiratet, auch wenn ich dir im Laufe der Zeit - unfreiwillig - oft untreu geworden bin. Grund dafür ist der Fluch, mit dem ich belegt wurde und dessen Urpsrung du meiner Story entnehmen kannst.
(Es gibt verschiedene Überlieferungen, die die Beziehung zwischen Ares und Eos beschreiben. Die meisten erzählen von einer einzigen, gemeinsamen Nacht oder sogar nur von einem intensiven 'sich hingezogen fühlen' ohne sich je näher gekommen zu sein. Letzteres ist die Version, an der ich mich nach Möglichkeit orientieren möchte, u.A. um einem zukünftigen Ares hier im Forum keinen festgelegten Rahmen vorzuschreiben)

Wie du damit umgehst, ob du verletzt, kalt oder gleichgültig bist, mir mit Abscheu begegnest oder sogar recht ungerührt davon warst und bist, weil Monogamie bei den wenigsten Göttern wirklich groß geschrieben wird, überlasse ich vollkommen dir. Allerdings schäme ich mich vor dir für meine Affären und bin dir nach bestem Ermessen in vergangenen Zeiten aus dem Weg gegangen, obgleich ich mich doch zutiefst nach dir sehne und mir das alte Leben an deiner Seite zurück wünsche.

Ich könnte mir also gut vorstellen, dass es alles andere als einfach und unkompliziert zwischen uns wird. Das muss gleichzeitig aber auch nicht heißen, dass ich ein Drama erzwingen möchte. Es ist nichts in Stein gemeißelt und ich fänd es viel spannender, wenn wir uns mit unserem eigenen Flow mitreißen lassen. Schauen wir mal, wohin er uns führt :)


NAME • ALTER • STANDORT • STATUS

Astraios • als Titan bist auch du älter als die olympischen Götter • wo es dir beliebt • Frei

BEZIEHUNG

Du bist mein Gemahl

FACECLAIM-VORSCHLAG

Für viele ist die Abenddämmerung etwas Friedliches, andere finden sie wiederum unheimlich. Ich persönlich stelle mir jemanden vor, der sanft und mystisch wirkt, eine gewisse Anmut ausstrahlt und auch etwas düster aussehen darf.
Wen siehst du vor dir? Wir finden ganz bestimmt jemanden, der uns beiden gefällt


(GÖTTLICHE) EXISTENZ

[] Gott der Abenddämmerung • [ ] Halbgott, Kind von [...] • [ ] Mensch

FÄHIGKEITEN

Du beendest den Tag, leitest die Nacht und die Dunkelheit ein und bist damit mein perfektes Gegenstück. Ich bin gespannt, welche Fähigkeiten dir außerdem noch innewohnen.


PERSÖNLICHKEIT

Auch hier kann ich nur einen Denkanstoß aufgrund meiner eigenen Idee von Astraios anbieten: Friedlich, nicht zu laut oder schrill, vielleicht ein wenig verschroben und verträumt. Womöglich missverstanden durch eine schweigsame, verschlossene Art. Vielleicht ist er abweisend oder gar feindselig geworden, weil er sich verraten gefühlt hat - ein schwer einzuschätzender Bote der nächtlichen Schwärze, wenn du mich fragst. Es ist vieles möglich, doch ich sehe ihn als etwas Gegensätzliches zum Kriegsgott Ares, der sie bestimmt reizte, weil er das Unbekannte verkörpert hat.


What's left to say?

WÜNSCHT DU DIR EINE SCHREIBPROBE?

[ ] Probeplay • [ ] Neuer Post • [] Alter Post • [ ] Kein Post

WEITERE ANMERKUNGEN

Ich biete dir einen Schreibpartner, der gerne gemeinsam über mögliche Szenarien fantasiert und gleichzeitig auch mal mit Freude improvisiert. Ich lege viel Wert auf eine ehrliche Kommunikation und finde es viel schöner, wenn man mögliche Unstimmigkeiten anspricht, statt sie gären zu lassen. Faketown ist toxisch genug - lass uns lieber gemeinsam eine schöne Zeit haben und Geduld füreinander aufbringen, wenn es beim Posten einmal länger dauert. Sag mir, wenn irgendetwas nicht für dich passt und wir finden einen Kompromiss dafür.

Und natürlich würde ich mich wie jeder andere über eine regelmäßige Aktivität und längerfristiges Interesse freuen

Bis hoffentlich bald ─ ♡



Eris wirft ein Auge darauf
zuletzt bearbeitet 21.10.2022 23:24 | nach oben springen


Besucher
0 Mitglieder und 1 Wanderer sind Online

Besucherzähler
Heute waren 8 Wanderer und 1 Mitglied, gestern 4 Wanderer und 1 Mitglied zu Besuch.

Forum Statistiken
Das Forum hat 353 Themen und 3631 Beiträge.

Heute war 1 Mitglied Online :
Hermes
Besucherrekord: 38 Benutzer (18.10.2020 22:25).

disconnected 〈 regenbogenpost 〉 Mitglieder Online 0
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen