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• Halbgötter

in Informationen 02.10.2020 16:39
von Moirae | 247 Beiträge
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Zugehörigkeit Anderes


HALBGÖTTER

Halbgötter gehen aus der Verbindung zwischen einem Gott und einem Menschen hervor. Auch die Kinder von Halbgöttern (wenn beide Elternteile Halbgötter sind!) gelten noch als solche, allerdings ist das göttliche Blut in ihren Adern nicht mehr derart stark wie bei ihren Eltern. In den meisten Fällen wachsen Halbgottkinder bei ihren menschlichen Elternteilen auf und auch nicht selten in Adoptivfamilien (vor allem bei Kindern weiblicher Gottheiten). Aufgrund des göttlichen Bluts in ihren Adern entwickeln sich Halbgötter grundsätzlich besser und schneller als Normalsterbliche. Schwangerschaften dauern bei menschlichen Müttern zumeist etwa nur sieben bis acht Monate, bei göttlichen nicht mehr als fünf. Auch im weiteren Verlauf ihres Lebens macht sich das göttliche Blut bei Halbgöttern bemerkbar. Sie werden deutlich seltener krank, ihre Verletzungen heilen schneller, sie sind körperlich widerstandsfähiger, allgemein kräftiger, ihre Sinne und Reflexe überdurchschnittlich. Außerdem werden Halbgötter älter als normale Menschen, wenngleich aufgrund der vielen Gefahren, die ihnen drohen, nur sehr wenige von ihnen tatsächlich aufgrund hohen Alters sterben. Sollten sie es tatsächlich schaffen, allen Gefahren zu entgehen (was fast ausschließlich nur in der Sicherheit des Camps geschieht) können Halbgötter bis zu 150 Jahre alt werden. Irgendwann im Alter von ca. 60-70 Jahren beginnt sich ihr Altern zu verlangsamen.
Halbgottkinder gelten in den Augen der Götter selten als vollwertige Familienmitglieder und so machen sie sich auch nur recht wenig aus ihnen, wobei dies von Gott zu Gott und Kind zu Kind variieren kann. Meist entstehen Halbgötter aus kurzen Bettgeschichten, die ein Gott mit einem Menschen hat und denen keine tiefere Bedeutung innewohnt. Bis zu ihrem 15. Lebensjahr wissen viele Halbgottkinder nicht einmal von ihrer göttlichen Herkunft und können lediglich Vermutungen bezüglich ihrer überdurchschnittlichen Entwicklung und ihrer gesteigerten Fähigkeiten und Talente anstellen. In der Nacht ihres fünfzehnten Geburtstages werden Halbgottkinder von der Götterbotin Iris aufgesucht und über ihre wahre Natur aufgeklärt. Dies ist auch der Zeitpunkt an dem sie vom Halbgottcamp erfahren und dazu angehalten werden, sich diesem anzuschließen. Das Camp dient nicht nur zum Training der Halbgötter und zum Erlernen ihrer Fähigkeiten, sondern auch zu ihrem Schutz, da viele der Monstren und Ungeheuer sie aufgrund ihres göttlichen Blutes jagen und ihnen dadurch zahlreiche Gefahren drohen. Bis zum ihrem fünfzehnten Geburtstag liegt auf jedem Halbgott noch ein besonderes Schutzsignum, das es den Ungeheuern erschwert, sie zu finden, weshalb sie bis dahin noch relativ sicher sind. Diese Signatur wird jedoch mit jedem verstreichenden Jahr schwächer und ist spätestens zu Iris' Erscheinen gänzlich verschwunden. Natürlich werden dabei die menschlichen Elternteile auch in angemessenem Maße aufgeklärt (ohne jedoch die ganze Bandbreite der göttlichen Existenz preiszugeben), was den meisten Halbgöttern die Entscheidung, ihr normalsterbliches Leben hinter sich zu lassen, erleichtert. Ohne das Training im Camp schaffen Halbgötter es kaum, alleine zurechtzukommen.
Sobald ein Halbgottkind Teil des Camps geworden ist, beginnt das Training in der sogenannten 'Arena', welches nicht nur die Annäherung an die göttliche Herkunft (theoretisches Wissen über Geschichte, Kreaturen und Ungeheuer, die Götter, etc.) beinhaltet, sondern auch Kampftraining in diversen Disziplinen und vor allem das Erlernen und Kontrollieren der verschiedenen Kräfte, die sie durch ihre Eltern erhalten haben. Beherrscht ein Halbgott seine Fähigkeiten nicht oder nur mäßig, kann dies, jenachdem um welche Fähigkeiten es sich handelt, zur Gefahr werden. In der Zeit ihrer Ausbildung, die mindestens bis zum 18. Lebensjahr dauert, leben die Halbgötter in Wohngemeinschaften zusammen, die von Mentoren und Bewohnern des Camps betreut werden, im Grunde sind sie jedoch relativ unabhängig. Neben der Arena erhalten die Halbgötter in einer campinternen Schule auch normalen Unterricht.
Nachdem die Abschlussprüfungen bestanden wurden, steht es den Halbgöttern frei, sich an den Wettkämpfen oder den sogenannten 'Olympischen Spielen' zu beteiligen. Ansonsten haben sie die Möglichkeit, sich ein Leben innerhalb des Camps aufzubauen, da dieses nicht nur für das Training zur Verfügung steht, sondern den Halbgöttern allgemein einen sicheren Hafen bieten soll. Die meisten entscheiden sich zu bleiben, denn auf sich allein gestellt schaffen es nur die wenigsten, in der großen weiten Welt zu überleben. Natürlich ist auch den Göttern sehr daran gelegen, ihre Sprösslinge an einem sicheren Ort zu wissen, schließlich sind sie ja doch irgendwie ihr eigen Fleisch und Blut. Hinzukommt, dass viele Halbgötter zu ihren göttlichen Elternteilen im Camp ein engeres Verhältnis aufbauen können und ein gewisses familiäres Band zwischen den Campbewohnern herrscht, das nur wenige einfach so wieder aufgeben möchten.
Die folgende Auflistung enthält nicht alle existenten Gottheiten. Solltet ihr das Kind einer Gottheit übernehmen wollen, die hier nicht aufgelistet ist, würden wir euch bitten, euch diesbezüglich zuvor in den Fragen mit dem Team auseinanderzusetzen, um die Möglichkeiten, Fähigkeiten, etc. zu besprechen. Grundlegend ist dies aber jederzeit möglich! Die folgenden Erklärungen zu den Halbgöttern und ihren jeweiligen Fähigkeiten stellen Richtwerte dar, die bei der Charaktererstellung berücksichtigt werden sollten, grundsätzlich bleibt dabei aber immer auch genügend Freiraum für eigene kreative Einfälle. Was die beschriebenen Persönlichkeitsansätze betrifft, sind dies nur Mustervorlagen, von denen jedoch natürlich auch abgewichen werden kann und darf.
Bei den Fähigkeiten zu bedenken: Die beschriebenen Fähigkeiten belaufen sich auf jene, über die die Halbgötter von vornherein bzw. durch geringfügige Übung verfügen. Durch das Training in der Arena und weiteres Sammeln von Erfahrung verstärken sich die Kräfte (was natürlich logisch und realistisch konzipiert werden sollte! - Die Fähigkeiten von Halbgöttern haben selbst nach jahrelanger Übung und Erfahrung Grenzen, die bedacht werden sollten! Außerdem können sie die Kräfte der Götter nicht übertreffen). Je stärker die Fähigkeiten sind, desto mehr Energie kosten diese!

ALETHEIAAletheias Kinder sind Künstler, wenn es darum geht, Lügen zu entlarven. Es ist schier unmöglich, sie zu belügen, selbst wenn man ein noch so gutes Pokerface besitzt. Viele von ihnen sind auch nicht unbedingt erfreut darüber, wenn jemand lügt, auch wenn das von Kind zu Kind unterschiedlich ist. Zumeist sind sie so sehr auf die Wahrheit bedacht, dass sie selbst nur äußerst schlecht lügen können und es meist auch gar nicht wollen. Aufgrund ihrer ehrlichen Art sind sie grundsätzlich recht beliebt und werden als überaus vertrauensvoll angesehen, gleichzeitig schätzt man aber auch ihre Fähigkeit, sehr gut objektiv bleiben zu können.


APATEIm Gegensatz zu Aletheias Kindern sind die von Apate Meister der Lügen und des Betrugs. Sie sind wohl auch die einzigen, bei denen es den Kindern von Aletheia schwerfällt, zu erkennen, ob sie die Wahrheit sagen oder lügen. Wobei meist sowieso letzteres zutrifft, denn sie lügen nicht nur gut, sie tun es auch gerne. Sie sind als notorische Lügner und Betrüger bekannt und da sie über ein ausgezeichnetes Pokerface verfügen, verdienen sich viele gerne mal durchs Pokern oder ähnliche solcher Spielereien etwas dazu. Auch wenn nicht alle von Apates Kindern derart leidenschaftliche Lügner sind, haftet an ihnen häufig das Stigma, nicht vertrauenswürdig zu sein, was letztendlich aber vollkommen von der Person abhängig ist.


APHRODITEAphrodites Kinder haben wie ihre Mutter eine natürliche Anziehungskraft auf so ziemlich alles und jeden. Es ist so gut wie unmöglich, als Kind der Göttin der Schönheit unattraktiv zu sein, selbst wenn man nichts für sein Aussehen tut. Grundsätzlich werden Aphrodites Kinder als universal attraktiv betrachtet. Sie verstehen sich, nicht nur aufgrund ihrer Anziehung, sondern auch wegen ihres natürlichen Charmes, ihrer häufig sehr einnehmenden Ausstrahlung und einer besonderen, fast schon magischen Melodie ihrer Stimme, darauf, von anderen genau das zu bekommen, was sie wollen und neigen deshalb nicht selten dazu, gewissermaßen verwöhnt zu sein. Sie sind wahre Überzeugungskünstler. Abgesehen davon können sie zuweilen sehr emotional zu sein, aber vor allem auch leidenschaftlich. Dies muss nicht unbedingt ihr Liebesleben betreffen, tut es aber meistens.


APOLLONWie zu erwarten sind Apollons Kinder wahre Künstler, bewandert in den verschiedensten kreativen Bereichen. Häufig sind sie Maler, Literaten, Musiker oder am besten auch alles zugleich. Sie sind Intellektuelle, Dichter und Denker, und scheinen sich vor neuen kreativen Ideen kaum retten zu können. Sie sind leidenschaftlich und meist scheinen ihre Gedanken überall zugleich zu sein. Sie gelten als nachdenklich, zu Tagträumen neigend und manchmal auch zu einer gewissen Melancholie. Abgesehen davon sind sie äußerst begabte Heiler, aber auch Naturtalente im Bogenschießen. In ihnen steckt ein bisschen was von allem und sie gelten mitunter als Universaltalente in vielen Bereichen.


ARESAres' Kinder sind geborene Kämpfer, in ihrer kriegerischen Ausdauer, ihrem Durchhaltevermögen und ihrer Kraft kaum von anderen Halbgöttern zu übertreffen und äußert talentiert im Umgang mit den verschiedensten Waffen. Ihnen fällt das Kämpfen und Trainieren nicht nur leicht, sie mögen es auch gern, bauen sehr leicht Muskeln auf, sind sehr agil und haben vor allem im Kampf außergewöhnlich gute Reflexe. Grundsätzlich sind sie weniger empfindlich für Schmerzen, allerdings kommt es dadurch häufig dazu, dass sie über ihre Grenzen hinausschießen, was sich dann oft erst hinterher bemerkbar macht. Die meisten Areskinder haben eine äußerst aggressive Ader, sind teilweise sogar brutal, doch natürlich können dabei auch Ausnahmen vorkommen. Vielen von ihnen ist es möglich, auch in anderen Gefühle der Wut und Aufgebrachtheit zu entfachen, so können sie beispielsweise ihre Gesprächspartner zu aggressiven Taten ermutigen oder Zorn weiter entflammen.


ARTEMISArtemis hat, aufgrund der Tatsache, dass sie jungfräulich lebt und den Männern nicht nur abgeschworen hat sondern ihnen grundsätzlich auch eher feindselig begegnet, keine leiblichen Kinder, jedoch sucht sie sich immer wieder würdige junge Mädchen aus, die sie als ihre 'Töchter' aufnimmt. Teilweise geschieht dies noch im Kleinkindalter. Dabei erhält das Kind einen Tropfen ihres Blutes und damit (in abgeschwächter Form) die Fähigkeiten, teilweise auch die Kenntnisse von Artemis. Außerdem stehen ihre Töchter sehr hoch in ihrer Gunst, dies ändert sich jedoch drastisch, sollte sich eine von ihnen dazu entscheiden, nicht wie Artemis jungfräulich zu leben bzw. sich mit Männern zu vergnügen. Zwar behält die Tochter dann ihre göttlichen Fähigkeiten, verliert jedoch jegliches Recht, Artemis 'Mutter' nennen zu dürfen. Zu den Fähigkeiten der Töchter der Artemis gehören ausgezeichnete Jagd- und Aufspürinstinkte, ein scheinbar angeborenes Talent fürs Jagen und Bogenschießen, ein tiefes Verständnis für wilde Tiere, außerdem eine starke Affinität zu Wald und Wildnis - damit verbunden sind auch grundlegende Survival-Skills - und zum Mond. Artemis' Töchter neigen dazu, etwas aufbrausend zu sein, ziemlich wild und schwer zu bändigen.


ATHENEÄhnlich wie Artemis' Töchter sind auch Athenes Kinder keine von ihr leiblich geborenen. Stattdessen pickt auch sie sich würdige Sprösslinge heraus - teils noch im Säuglingsalter - und verleiht diesen durch einen Tropfen ihres Blutes und ihrer Gunst einen Bruchteil ihrer Kräfte, macht sie dadurch zu ihren Kindern. Athenes Kinder sind äußerst klug und wissbegierig, ihnen fällt das Lernen wesentlich leichter als Anderen. Abgesehen davon sind sie logische Denker, für die kaum ein Rätsel unlösbar ist. Ihnen fällt es leicht, sich neues Wissen, neue Kenntnisse, neue Talente anzueignen, vor allem was die Handarbeit betrifft. Im Kampf sind sie äußerst talentiert und bedienen sich dabei den kunstvollsten Methoden und Schrittfolgen. Sie verstehen sich im Umgang mit den verschiedensten Waffen, sind aber grundsätzlich am Besten darin, sich Strategien und Taktiken auszudenken und diese auszuführen. Athenes Kinder neigen häufig dazu, sich etwas zu wichtig zu nehmen und werden deshalb oftmals als hochnäsig oder arrogant angesehen.


DEMETERDemeters Kinder sind äußerst naturverbunden und haben nicht nur zwei grüne Daumen, sondern auch die Fähigkeit, Pflanzen schneller und leichter zum sprießen und blühen zu bringen. Natürlich können sie nicht, wohin sie ihre Schritte setzen, Blumen sprießen und Felder gedeihen lassen, doch vermögen sie durch ihre Kräfte beispielsweise eine einzelne Pflanze in ihren Händen zum Keimen oder zum Blühen zu bringen. Ihnen fällt es sehr leicht, zu erkennen, was einer Pflanze fehlt, sollte diese verwelken und ebenso leicht fällt es ihnen, diese selbst kurz vor dem Tod wieder zum ergrünen zu bringen. Außerdem haben sie ein sehr gutes Verständnis über alle möglichen Pflanzenarten, wissen, welche giftig sind und welche nicht, welche wo gedeihen können und wo man allgemein welche Pflanze finden kann. Natürlich sind ihre Kräfte an Übung aber auch Willenskraft gebunden. Viele genießen die Gesellschaft eines Demeterkindes sehr, da sie grundsätzlich eine wohlige und warme Aura auszustrahlen scheinen.


DIONYSOSDie Kinder von Dionysos scheinen die Extrovertiertheit in Person zu sein. Sie sind so gut wie immer in Gesellschaft anzutreffen, stets in Feierlaune und haben einen Sinn für gute Partys. Dionysoskinder sind sehr selbstbewusst, selbstüberzeugt, gleichzeitig aber auch sehr wankelmütig, leichtsinnig und in dieser Leichtsinnigkeit häufig auch naiv, was aber nicht selten in einem hoffnungslosen Optimismus resultiert. Da ihr Vater auch der Gott des Wahnsinns ist, haben sie die Fähigkeit, teilweise stärker teilweise weniger stark ausgeprägt andere entweder in den Wahnsinn zu treiben oder aus diesem wieder hervorzuholen. Dies geschieht jedoch nicht vom einen ins andere Extrem sondern nur in sehr kleinen Etappen und mit sehr viel Übung. So gut wie alle Dionysoskinder haben einen Sinn für Chaos und Unordnung, ob nun in ihrem Umfeld oder in ihrem Kopf.


EREBOSErebos' Kinder haben nicht nur eine äußerst starke Affinität zur Finsternis, sie sind auch allgemein eher finstere Gesellen, eher nachts wirklich aktiv und haben recht lichtempfindliche Augen, dafür können sie in der Dunkelheit aber umso besser sehen. Meist bleiben sie unter sich, sind recht still und teilweise fast etwas unheimlich, auch wenn Ausnahmen natürlich auch auftreten können. Sie verfügen über die Fähigkeit, ihren Schatten von sich abzuseilen und mit diesem in einem anderen (nahegelegenen) Raum zu bleiben, beispielsweise, um dort zu lauschen. Dies ist aber natürlich nur begrenzt möglich und erfordert Übung. Außerdem können sie sich, wenn es Nacht ist, vollkommen in der Finsternis verbergen.


HADESDie Kinder des Hades sind häufig von vornherein durch ihren berüchtigten Vater stigmatisiert und teilweise entsprechen sie diesen Stigmata sogar. Auch sie gehören eher zu den düsteren Gesellen, wenn auch nicht ganz so finster wie es beispielsweise Erebos' Kinder sind. Sie verfügen über die Fähigkeit, bei Berührung die Todesursache eines Verstorbenen zu erkennen, auch wenn dies etwas Konzentration erfordert. Außerdem können sie spüren, wo Tote begraben liegen. Zusätzlich haben sie nur ein sehr geringes Kälteempfinden. Teilweise neigen sie zur Selbstisolation, lassen sich manchmal die ihnen anhaftenden Stigmata sogar zu Kopf steigen. Zudem hat ihr Vater ihnen die scheinbar angeborene Liebe zu Hunden vererbt. Hadeskinder haben ein natürliches Händchen für die beliebten Vierbeiner, denn es gibt selten Hunde, die ihnen nicht zugetan sind.


HEKATEHekates Kinder haben eine natürliche Begabung für Magie. Dies bedeutet, dass sie nicht nur bestimmte magische Rituale, die man heute wohl als Hexenwerk bezeichnen würde, vollbringen können, sondern darin oftmals auch sehr erfolgreich sind. Zwar können sie nicht in solch regem Kontakt zu den Toten stehen wie ihre Mutter, doch sind sie in der Lage, mit Übung und Konzentration bruchstückhaft Kontakt zu verstorbenen Seelen aufzunehmen. Auch wenn man vielleicht meinen würde, dass Hekates Kinder eher finstere Gestalten sind, sind die meisten von ihnen tatsächlich eigentlich recht liebenswürdig und hilfsbereit.


HELIOSHelioskinder sind im Großen und Ganzen als warm und hell zu beschreiben. Sie scheinen fast etwas überirdisch mit ihrem lichten Gemüt, einem Sonnenstrahl gleich. Und allein mit einem Lächeln wirken sie so, als könnten sie selbst an wolkenverhangenen Tagen die Sonne scheinen lassen. Sie verfügen über die Möglichkeit, in ihren Händen winzige warme Lichtkugeln zu erzeugen. Außerdem ist ihre Haut stets warm. Zudem ist ein weiterer Vorteil, ein Kind des Sonnengottes zu sein, dass man niemals Sonnenbrand bekommt.


HEPHAISTOSDie Begabungen der Hephaistoskinder liegen vor allem in der Arbeit mit ihren Händen. Schmieden, Bauen, Formen, aber auch neues zu erfinden, all das liegt ihnen wie sonst niemandem - außer natürlich ihrem talentierten Vater. Sie scheinen ohne wirklich große Mühen aufwenden zu müssen, alles mögliche zum laufen bringen zu können, sind grandios darin, nützliche Dinge zu basteln und zu bauen und grundsätzlich am zufriedensten, wenn ihre Hände irgendwie beschäftigt sind. Ständig tüfteln sie über neuen Erfindungen und sind dabei meistens öl- oder rußverschmiert. Beim Handwerk sind sie in ihrem Element und können dabei auch leicht den Bezug zur Realität verlieren. Zudem verfügen sie über die Fähigkeit, kleine Feuerzungen in ihren Händen zu entfachen als auch kleinere Mengen an bereits brennendem Feuer in ihrem unmittelbaren Umfeld zu manipulieren, was vor allem bei Schmiedeöfen sehr hilfreich sein kann.


HERMESHermes' Kinder sind geborene Diebe. Mit ihren flinken Fingern gelingt es ihnen, den Inhalt von Hand-, Jacken- und Hosentaschen, Schubladen, von Handgelenken, teilweise sogar direkt aus Händen zu stehlen. Manche von ihnen, diejenigen, die die geringsten moralischen Bedenken haben, machen sich sogar als richtige Bankräuber verdient und sind darin meist erfolgreich. Abgesehen von ihren flinken Fingern haben sie auch flinke Füße. Hermeskinder sind mit Abstand die schnellsten Läufer, sehr agil, oft auch akrobatisch, sehr schnelle Reflexe, teilweise aber auch etwas hyperaktiv. Sie reisen gern, sind Vagabunden, finden überall Anschluss und haben abgesehen von ihren flinken Fingern auch einen sehr guten Sinn für Handel, sind brillant im Feilschen und können meist den besten Preis herausschlagen. Allerdings gelten sie häufig als nicht allzu vertrauenswürdig, was vor allem ihren vielen verschiedenen, meistens nicht ganz so legalen Tätigkeiten zuschulden kommt.


HYPNOSHypnos' Kinder sind, wie man es vielleicht schon erwartet, sehr verschlafen. Sie schlafen viel und sie schlafen gern, doch wenn sie mal nicht schlafen, sind sie ruhige, aber angenehme Gesellen. Sie verfügen über die Fähigkeit, Andere in den Schlaf oder zumindest ins Dösen zu versetzen, was allerdings etwas Konzentration benötigt. Außerdem sind sie sehr gut darin, andere in Hypnose zu versetzen. In ihrer Gesellschaft scheint man wesentlich leichter müde zu werden und es kommt nicht selten vor, dass andere wegdösen, wenn sie mit ihnen sprechen, was weniger als Affront aufgefasst werden sollte, sondern einfach ihrer grundsätzlichen, durch ihren Vater vererbten Wirkung zuschulden kommt.


MORPHEUSMorpheus' Kinder haben zwar selbst keine Träume, können jedoch in die Träume von anderen (die in ihrer Nähe sind) reisen, ihnen so Botschaften übermitteln (oder auch ihren Schabernack damit treiben). Außerdem sind sie ausgezeichnete Traumdeuter, können häufig Träume, die eigentlich keinen Sinn zu ergeben scheinen, enträtseln und so herausfinden, ob ihnen eine tiefere Bedeutung innewohnt. Außerdem können sie, wenn sie die Stirn eines Träumenden mit ihrer eigenen berühren, dessen Träume mitverfolgen.


NYXNyx' Kinder sind, ähnlich wie die von Erebos, eher düstere Gestalten. Ihre Mutter ist die Göttin der Nacht und so fühlen auch sie sich von dieser in besonderem Maße angezogen. Zumeist sieht man sie hauptsächlich des Nachts auf den Straßen, da sie eigentlich selten in diesen Stunden schlafen, nicht einmal wirklich in den Schlaf finden können. Sie können in der Dunkelheit fast noch besser sehen als am Tag und können diese in ihrem unmittelbaren Umfeld kontrollieren, sie dichter werden lassen und sich dadurch in der Dunkelheit vor unerwünschten Blicken verbergen. Es scheint, als würden sie mit der Nacht verschmelzen.


PERSEPHONEPersephones Kinder sind recht widersprüchlich. Einerseits werden sie, wie auch ihre Mutter, mit dem Tod bzw. der Unterwelt assoziiert, andererseits aber auch mit der Fruchtbarkeit. Ähnlich widersprüchlich sind also auch ihre Fähigkeiten. Zum einen sind sie in der Lage durch Berührung den nahenden Tod einer Person zu spüren (sollte diese innerhalb der nächsten Wochen an natürlichen Ursachen sterben, d.h. Krankheit, Alter, etc., nicht durch Kampf, Mord, etc.), andererseits haben sie aber auch ein besonderes Händchen dafür - ähnlich wie die Demeterkinder - sich um Pflanzen zu kümmern. Grundsätzlich haben Pflanzen in den Händen eines Persephonekindes nicht die geringste Chance, zu sterben.


POSEIDONPoseidons Kinder sind, ebenso wie ihr Vater, sehr wild, stürmisch und launenhaft. Mal können sie ruhig sein wie ein stiller Ozean, mal aufbrausend wie eine stürmische See. Man kann es meist nicht vorhersehen, welche Laune als nächstes kommen wird und auch ihnen selbst fällt es äußerst schwer, diese Stimmungsumschwünge zu durchblicken. Ihnen ist es möglich, Wasser zu gewissen Teilen zu manipulieren. Sie können in ihren Händen kleine Mengen an Wasser verformen, dies allerdings nur, wenn sie sich in unmittelbarer Nähe zu einem Gewässer befinden und eine gewisse Konzentration aufwenden. Außerdem ist es ihnen möglich, viel länger unter Wasser zu bleiben als andere Halbgötter. Sie sind ausgezeichnete Schwimmer und können spüren, wenn sich ein Gewässer in ihrer Nähe befindet. Grundsätzlich sind sie meist in der Nähe eines solchen zu finden. Abgesehen davon haben sie die Affinität zu Pferden von ihrem Vater geerbt, sind sehr gut im Umgang mit diesen und talentierte Reiter.


THANATOSThanatos' Kinder haben eine besondere Verbundenheit zum Tod. Einerseits empfinden sie keinerlei Angst davor, schließlich ist ihr Vater einer der Todesgötter, andererseits scheinen sie von Geburt an ein besonderes Verständnis dafür zu besitzen. Sie haben, ebenso wie ihr Vater, einen sehr starken, eisernen Willen, mit ihnen ist nicht unbedingt zu spaßen und Humor haben nur wenige von ihnen. Sie verfügen über die Fähigkeit, Andere mit etwas Konzentration durch eine Berührung bewusstlos werden zu lassen.


ZEUSDie Kinder des Zeus sind natürliche Anführer. In einer Gruppe sind sie meist diejenigen, die die Leitung übernehmen, teils bewusst, teils ganz instinktiv. Sie sind selbstbewusst, in ihren Überzeugungen äußerst leidenschaftlich, neigen manchmal aber auch zu einer gewissen Starrköpfigkeit und Selbstüberschätzung. Zu ihren Fähigkeiten zählt neben dem natürlichen Talent zur Führung, dass sie in ihren Händen kleine Blitze erzeugen können, was auch der Grund dafür ist, weshalb sie bei einer Berührung fast immer einen leichten elektrischen Schlag abgeben. Außerdem können sie in ihrer unmittelbaren Nähe kleinere Stürme bzw. Windstöße heraufbeschwören, was jedoch Übung und Konzentration erfordert. Allgemein haben sie ein gutes Gespür für das Wetter, wissen noch vor allen anderen, wenn ein Sturm aufzieht oder ein Blitz am Himmel leuchten wird.


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zuletzt bearbeitet 06.08.2022 13:11 | nach oben springen
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